Motivationstipps zum abnehmen

Bleib stark! Meine Motivations-Tricks zum Abnehmen

Heuer habe ich etwas ganz tolles zu Ostern bekommen: Einen riesengroßen, ausgewachsenen Schweinehund. Der sitzt jetzt hier bei mir auf der Couch und macht keine Anstalten, von selbst wieder zu verschwinden.

Ehrlich, ich sage es euch, so schlimm wie heute war es noch nie. Weihnachten habe ich ja relativ gut überstanden und meine Motivation für Sport und gute Ernährung hat auch keinen Knacks bekommen. Aber vielleicht hat da der Jahreswechsel seinen Beitrag dazu geleistet. Ihr wisst schon.. Neues Jahr… neue Vorsätze… zu der Zeit läuft es ja quasi von selbst mit der Motivation. Zumindest für ein paar Wochen.

Das ist für mich der große Nachteil an Ostern. Danach kommt einfach nichts, was mich dazu inspiriert, meinen gesunden Lebensstil wieder aufzunehmen.

Feiertage sind zum Feiern da…

Heuer an Ostern habe ich es mir richtig gut gehen lassen. Ich war dauernd irgendwo zum Essen eingeladen, und es war sooo lecker. Bruschetta, eingelegte Champignons, Lasagne, Kuchen, Lammkoteletts, Schokoladenküchlein mit Sahne, Schweinsbraten, selbstgemachte Pasta mit frischem Bärlauchpesto, selbstgemachtes Eis. Wirklich, ich habe die ganzen Tage nur gegessen. Alles was mir untergekommen ist. Bei den ganzen Köstlichkeiten habe ich sogar meine heiligen Prinzipien des intuitiven Essens etwas aufweichen lassen. Was ja an sich nicht schlimm ist. Vorausgesetzt, es wird nicht zum Dauerzustand.

Gesportelt habe ich auch absolut gar nichts. Mein Freund hatte ein paar Tage frei, und wir waren dauernd irgendwo unterwegs. Wenn er zuhause ist, habe ich auch keine Lust, mit meinen geliebten Fitness DVDs vorm Fernseher rumzuhampeln und mir die blöden Sprüche anzuhören. 😉 Und dass es bei uns in Tirol die ganzen Feiertage gestürmt und geschneit hat, wirkte sich auch nicht gerade positiv auf mein Bewegungspensum aus. Herrje, laut meinem Jawbone Fitnessarmband habe ich mich am Ostermontag gerade einmal 2.189 Schritte bewegt. Den ganzen Tag. Da war ich am Ostersonntag mit 2.575 Schritten geradezu fleißig. Traurig, aber wahr. Mich schockieren diese Zahlen. (Hinweis: Normalerweise versuche ich, jeden Tag mindestens 7.000 Schritte zu gehen).

Der Tag danach

Jetzt ist Dienstag. Das lange Wochenende und die Feiertage sind vorbei. Normalerweise steht bei mir jeden Morgen Sport auf dem Programm. Heute konnte ich mich einfach nicht dazu überwinden. Ich mag einfach nicht, alles in mir sträubt sich dagegen.

Anstatt meine Haferflocken mit frischen Früchten zu frühstücken, gab es heute den Hintern meines Osterlamms von meiner Oma. Ich hatte sooo Lust darauf. Und bei einem kleinen Stückchen ist es nicht geblieben, obwohl ich nicht einmal Hunger hatte.

Herrje, was ist nur passiert?

Jetzt sitze ich hier, und fühle mich wie der größte Versager der Welt. Kann ja nicht so schwer sein, einfach mal etwas gesundes zu Essen. Und für die halbe Stunde Sport hätte ich auch leicht Zeit. Aber ich mag einfach nicht. ICH MAG NICHT. Punkt.

Was ja auch in Ordnung wäre, wenn ich mich nicht selbst so schlecht damit fühlen würde.

Vier Tage schludern und alles ist verloren?

Ihr werdet lachen, ich habe jetzt gerade gegoogelt, ob „Schludern“ schon ein richtig deutsches Wort ist oder einfach nur ein Tiroler Dialektwort. Aber es steht sogar im Duden. Mit der Bedeutung, dass man etwas durch nachlässige Behandlung einfach verderben lässt. Genau das habe ich wohl die letzten Tage mit meiner Motivation gemacht.

Es wird also höchste Zeit, dass ich  mich selbst einen Arschtritt verpasse und mich wieder auf die richtige Spur bringe.

Was also tun? Zuerst habe ich im Internet nach Motivationstipps zum Abnehmen gesucht, aber die sind ja teilweise richtig doof.

Viel Sex haben? Der Gedanke daran motiviert mich allein daheim im Moment absolut gar nicht. Und selbst wenn, dann wäre ich im Moment halt nur ein fetter Versager, der Sex hat. 😉 Also das fällt für mich als Motivation absolut flach.

Es wird also Zeit, meinen logischen Hausverstand einzuschalten und selbst zu überlegen. Liebe Maggi, was motiviert dich? Sei mal ganz ehrlich mit dir selbst…

Motivation 1: Mein Ziel

Heuer im Urlaub haben mein Freund und ich etwas sehr anstrengendes geplant: Wir werden den Karnischen Höhenweg gehen. Das ist ein Weitwanderweg bei dem wir für mehrere Tage von Hütte zu Hütte wandern werden, teilweise bis zu 10 Stunden pro Tag und ständig bergauf und bergab. (Von meinem Urlaubsplänen habe ich euch ja hier schon erzählt).

Mein Ziel lautet also, dass ich heuer Anfang Juli fit genug für diesen Mördertrip sein will.

Mein Gewicht zu reduzieren ist also eigentlich nur ein Begleitziel. Wenn auch ein sehr wichtiges. 😉 Und das bringt mich direkt zu Motivation Nummer 2.

Motivation 2: Denk an die Wasserflaschen!

Früher haben wir im vierten Stock ohne Lift gewohnt. Ich kann mich noch gut an die Qual erinnern, wenn ich einen Sechserpack Mineralwasser da hoch geschleppt habe. Das war grausam und sehr anstrengend.

Irgendwann habe ich begriffen, dass mein Körper dieses Mehrgewicht ständig mit sich herumschleppen muss. Auch wenn es nicht so anstrengend erscheint wie Wasserflaschen zu schleppen, das Gewicht ist trotzdem da.

Deshalb muss es weg. Ich habe keine Lust, mehr als nötig mit mir herumzutragen und vor allem den Berg hochzuschleppen. 😉

Motivation 3: Meine bisherigen Erfolge!

Den Gedanken, dass ich mittlerweile schon das Gewicht eines solchen Wasserflaschen-Sechserpacks reduziert habe, finde ich im Moment richtig klasse.

Gott sei Dank habe ich vor meinem Ostern-Durchhänger das Vorher-Nachher Foto (hier ansehen) gemacht. 😉

Motivation 4: Sei keine Perfektionistin!

Schlechte Tage gehören eben dazu. Wichtig ist nur, dass sie die Ausnahme sind, und nicht zur Regel werden. Und vor allem ist der regelmäßige Cheatday Balsam für meine Seele und auch für meine Motivation. Also, ich tu die letzten Tage jetzt einfach als langes Cheatwochenende ab und gut ist’s. Deshalb bin ich noch lange keine Versagerin.

Motivation 5: Du kannst das!

Auch wenn es mir an manchen Tagen gar nicht so vorkommt und das Abnehmen meistens viel zu langsam geht, ich weiss mittlerweile, dass ich es leicht schaffen kann. Es ist gar nicht so schwer. Ich muss nur dabei bleiben.

Langsame Schritte bringen mich auch weiter, wie die letzten Monate bewiesen haben. Und mein Abnehm-Erfolg ist eigentlich nur die Summe vieler kleiner positiver Aktivitäten, die ich jeden Tag setze. Der ausgiebige Spaziergang, oder die Schokolade, die ich nicht esse, weil ich sie eigentlich gar nicht brauche. Das alles summiert sich zusammen.

Also, was hindert mich daran, mich jetzt einfach aufzuraffen und die Sportklamotten anzuziehen? Ich habe ein tolles Ziel auf das ich mich richtig freue. Ich weiß, dass ich es schaffen kann. Sport tut mir gut. Und ich freue mich schon auf den Sommer im Schwimmbad, und darauf, dass ich so richtig klasse aussehen werde.

Also, Mädel, krieg den Arsch hoch, schieb dir eine Fitness-DVD rein und tu es einfach.

Ich geh jetzt…

Ich hab’s getan! Ich habe gerade wieder meine Lieblingsdvd von Jackie Warner gemacht. Und es war klasse.

Habt ihr auch ab und zu so einen furchtbaren Durchhänger? Wie motiviert ihr euch dann?

PS: Ein gutes Mittel für meine Motivation ist übrigens auch jeder, der meinen Blog mag und sich deshalb für meinen Newsletter anmeldet! 😉