Rezept für Quiche Lorraine

Rezept: Meine Version einer Quiche Lorraine

ENDLICH ist es so weit. Ich habe mich schon den ganzen Oktober auf die neue #Ichbacksmir Aktion von Tastesheriff gefreut. :-) Das Thema im Oktober war Quiche.

Auch wenn mein Freund den ganzen Tag gemeckert hat (Quiche ist offensichtlich nichts für richtige Männer), ich habe sie trotzdem gebacken.

Ich muss gestehen, dass das die erste selbstgebackene Quiche meines Lebens war. Ausgesucht habe ich mir daher den „Klassiker“ schlechthin, eine Quiche Lorraine. Allerdings habe ich sie ein wenig abgewandelt und eine etwas fettärmere Version daraus gemacht. Ich habe zum Beispiel einen Teil der Butter im Teig durch Topfen (Quark) ersetzt, und anstatt der Sahne gab es bei mir Rama Cremefine. Geschmacklich ist sie trotzdem sehr gut geworden, finde ich.

Beim Käse habe ich die Gelegenheit genutzt und endlich mal die ganzen kleinen Käsestückchen verbraucht. Diesmal war es bei mir eine Mischung aus Bergkäse, Cheddar und Parmesan.

Rezept für selbstgemachte Quiche Lorraine

Leichteres (?) Quiche Lorraine Rezept

Für den Quiche-Teig:

  • 120 g Butter
  • 120 g Topfen (0,2%)
  • 200 g Mehl
  • Etwas Salz

Für die Füllung:

  • 2 Zwiebeln
  • 100 g Schinken
  • 1 Lauch
  • 1 EL Öl
  • 3 Eier
  • 50 – 70 g würziger Käse
  • 150 ml Cremefine (oder Sahne)
  • Salz und Pfeffer
  • Muskat
  • Frischer Petersil
  1. Zuerst bereite ich den Teig vor. Die Butter schneide ich in Würfel und lege sie für 15 Minuten ins Gefrierfach. Anschließend gebe ich die Butter, den Topfen und ungefähr die Hälfte des Mehls in meinen Häksler (Küchenmaschine) und zerkleinere alles zu einem Teig. Anschließend verknete ich ihn mit dem restlichen Mehl und dem Salz schnell zu einem geschmeidigen Teig, wickle ihn in Folie und gebe den Quicheteig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Hinweis: Wer keinen Häksler hat, kann den sehr kalten Butter auch einfach reiben.
  2. Während der Teig ruht, bereite ich die Füllung zu. Als erstes halbiere ich die Zwiebel und schneide sie in feine (Halb-)ringe. Mit dem Öl lasse ich die Zwiebeln auf mittlerer Stufe weich dünsten. Den Lauch schneide ich in feine Ringe und gebe ungefähr die Hälfte des Lauchs zu den Zwiebeln. Den Schinken schneide ich ebenfalls in feine Streifen und gebe ihn zu den weichen Zwiebeln. Alles zusammen lasse ich noch für ungefähr 3-4 Minuten anbraten. Anschließend würze ich es mit Salz und Pfeffer. Dann gebe ich alles auf einen Teller und lasse es auskühlen.
  3. Den Käse reiben.
  4. Die Eier und die Sahne in eine Schüssel geben und gut verrühren. Anschließend den Petersil dazugeben und alles mit Salz, Pfeffer und geriebenem Muskat abschmecken.
  5. Das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  6. Den Teig schnell dünn ausrollen und in eine gefettete Form geben. Ich nehme dafür immer meine Obstkuchenform. Den überstehenden Teig abschneiden, zusammenpatzen, wieder ausrollen und mit einem Keksausstecher kleine Sterne ausstechen. Oder einen Zopf daraus flechten. Gar nichts damit zu machen funktioniert natürlich auch. 😉
  7. Mit einer Gabel kleine Löcher in den Teig stechen und Semmelbrösel innen auf den Teig streuen, um die Flüssigkeit ein wenig aufzusaugen.
  8. Anschließend gebe ich die Zwiebel-Schinken Mischung und den Käse zu den Eiern und verrühre alles. Noch ein letztes Mal abschmecken und in die Form geben. Dekorierter Rand der Quiche Lorraine
  9. Die übrigen Lauchringe in die Eimasse drücken und die Sterne entlang des Randes aufreihen. Anschließend backe ich meine Quiche Lorraine für ungefähr 40 Minuten. Der Teig soll eine schöne goldbraune Farbe bekommen und die Eiermasse gestockt sein.

Fertig… :-)

Ach ja, und mein Quiche-hassender Freund hat sich auch eines besseren Belehren lassen. War wohl doch nicht sooo schlecht. 😉 Es ist jedenfalls nur mehr ein einziges kleines Stück von der Quiche Lorraine übrig.

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